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Biography

So wie das Justin Timberlake tut, dem MarQ für seinen musikalischen Werdegang vom fremdbestimmten Teeniestar zum eigenverantwortlichen Allrounder und gefeierten Solostar viel Respekt zollt. Und er liebt auch die sehr spezielle Handschrift des Produzenten Timbaland. Doch MarQ und sein Produktionsteam sind ehrgeizig und selbstbewusst genug, nicht den Vergleich mit dem amerikanischen Dreamteam zu suchen. Denn die Songs des Frankfurter Musikers leben von sehr unterschiedlichen Einflüssen. Lady Gaga, Bands wie OutKast und Gossip und aus Deutschland Culture Candela, Silbermond und Peter Fox gehören zu seinen Favoriten. Imogen Heap und Björk mit ihren eigenwilligen Klangkonzepten und Produktionsideen haben es ihm ganz
besonders angetan. Auch die Gäste auf seinem Album, Jeyz, der auf „Ganz egal“ ein Rap-Feature hat, und Xavier Naidoo, der auf „Schöner Tod“ singt (selten wurde das Thema Verlust übrigens so sinnlich inszeniert), kommen auch aus ganz unterschiedlichen Szenen.

So besetzt MarQ mit seinem Debüt „Wunder“ die Schnittstelle zwischen US-R&B und deutschem Soul. Playbacks und Grooves sind von jenseits des Großen Teiches inspiriert, die Lyrics von seinem Lebensumfeld geprägt, der Gesang liebäugelt mit deutschsprachigem Soul. Der eigenen Kopf ist unverkennbar. Und die Leidenschaft, mit der MarQ mit immer wohl klingendem Timbre seine Botschaften singt. „Lasst uns Lieder singen von all den schönen Dingen, so werden wir wieder finden, was uns verloren ging“ – MarQs Musik ist Musik gegen Hoffnungslosigkeit, gegen Angst, das Scheitern, ist Suche nach Glück und Freiheit, mehr Nähe, Vertrauen, Freundschaft und Liebe. Lieder voller Zeichen, die dem Zuhörer ein kleines Lächeln schenken, ermuntern, die Seele mal baumeln zu lassen, Mut machen, auf Wunder einschwören, Wahrheit(en) suchen lassen, ihn dabei ins Herz schließen, den Rücken stärken, ihn sich die Sterne am Himmel näher wünschen lassen.